"JUNIOR" bedeutet ausgesprochen "Junge Unternehmer Initiieren, Organisieren, Realisieren".
Gefördert wird das gesamte Projekt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IWK). Von ihm bekommt jede teilnehmende Gruppe 75 Anteilsscheine zugeschickt, welche die angehenden Unternehmer zunächst für 10€ pro "Aktie" verkaufen müssen. Jeder Unternehmer ist verpflichtet, eine Aktie für sich selbst zu kaufen. Damit steht das Grundkapital, mit welchem das Unternehmen nun wirtschaften muss.
Man darf sein Unternehmen in den Wirtschaftssektoren II und III ansiedeln, wobei auch dort gewisse Grenzen nicht überschritten werden dürfen. Das Ziel ist es natürlich, das Startkapital so gut wie möglich zu vervielfachen.
Das Unternehmen besteht für die Dauer eines Schuljahres und der Gewinn wird bei der Auflösung des Unternehmens gerecht unter den Aktionären aufgeteilt. Aber natürlich kann es auch passieren, dass das Unternehmen schlecht gewirtschaftet hat und dann bekommen die Aktionäre vielleicht nur einen Teil der investierten 10€ wieder. (rn)
Nun aber zu unserem Unternehmen. Es besteht aus zehn Schülern eines Projektunterricht-(PU-)Kurses des 13. Jahrgangs des Gymnasiums Kaltenkirchen, welcher von dem WiPo- und Englischlehrer Günter Wälz unterrichtet wird. Er interessierte sich zunehmend für diese Art Fortbildung und wollte dieses Projekt auch selbst einmal durchführen, so dass er die Umsetzung dieser Projektidee als PU-Kurs anbot.
Nach langer Zeit des Überlegens hatten wir endlich einen Namen für unser Unternehmen gefunden. Die Liste der Vorschläge reichte von "Schnizzl Schnazzl" über "Plumpssack" bis zu "Kaki (Kaltenkirchen) - Games". Letztendlich haben wir dann doch einen zivilisierten Namen hervorgebracht: "Junior-Spiele"! Wir waren gegründet.
Auf Grund guter Beziehungen zu jemandem, der beruflich mit Spielen zu tun hat, brauchten wir nicht lange auf eine gute Spielidee zu warten. Christian Süssle, Mitarbeiter in unserer Verwaltungsabteilung, entwickelte die Spielidee und nannte sie "Vampire unterwegs".
Im Grunde geht es darum, als Mensch die andere Seite eines Spielfeldes, das einen Friedhof darstellt, unversehrt zu erreichen. Doch Vorsicht ist geboten, denn Vampire lauern ja bekanntlich überall und wenn man gebissen wird - ganz logisch - wird man ebenfalls zu einem Blutsauger. Die Folge ist, dass die anderen Spieler es nun schwerer haben, die andere Seite zu erreichen. Bei einer öffentlichen Vorstellung an Halloween im Spielzeugladen "Kinder & CO." in Henstedt-Ulzburg, so unsere Auffassung, waren die meisten Kinder, aber auch ihre Eltern begeistert.
Nachdem wir nun Kostenvoranschläge von zwei Druckereien, die für den Druck der Spielbretter verantwortlich sein werden, eingeholt haben, sind wir guter Dinge, das Spiel noch im laufenden Weihnachtsgeschäft auf den Markt werfen zu können.
Aber natürlich brauchen wir auch Kunden und hier kommen SIE ins Spiel.
Falls Sie mehr über das Spiel oder unser Unternehmen erfahren möchten, würden wir uns über eine Email von Ihnen freuen. Entsprechende Kontaktdaten entnehmen Sie bitte der Rubrik "Kontakt". Wir freuen uns über jede Anfrage, konstruktive Kritik oder allgemeinen Kommentar. (rn)